Samstag, 16. Dezember 2017

Yaiko - Darling Darling [F2 Records]

Zum Glück kenne ich das Original nicht, welches sich nicht auf dieser Maxi mit drei Remixen wiederfindet, aber zumindest die Mixe von Kevin Beber und Mondo Paradiso lassen erahnen, dass es sich um quietschigen Mädchenpop gehandelt hat, an dessen Qualität auch ihre 2Step- / NuSkool-Variationen nichts retten können. Einzig Ils' 'Fuel Mix' verzichtet fast vollständig auf die Vocals und kassiert deshalb knappe

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Montag, 11. Dezember 2017

Roni Size / Reprazent - Dirty Beats *Bushwacka! Remix [Talkin Loud]

Das braucht die Welt! Die hypnotischen Vocals des auf dem letzten Reprazent-Album enthaltenen Tracks in Kombination mit monoton-basslastigen NuSkoolBreaks, deren Spannungsmoment aus dem langsamen Aufbau der Sounds herrührt. Kursiert momentan als onesided DJ-Promo und rockt die Tanzflure der Welt. Hit!

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Dienstag, 5. Dezember 2017

2Sinners - What's Been Going On / Patterns [Two Sinners 2000]

Die gleiche Formation wie oben genannt veröffentlicht quasi zeitgleich zur TCR-Maxi die Katalognummer 001 ihres eigenen Labels und widmet sich auf der Infoside relativ gechillten NuSkoolBreaks und sichert sich damit hoffentlich einen Platz in der Spacenight-Rotation. Die Labelside hingegen schwebt irgendwo zwischen Trance und House und ist nicht ganz meine Tasse Tee.

3/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 30. November 2017

2Sinners - Of This Feeling / Shatter [Thursday Club Rec.]

Klaus Hill & Carl Hovland geben dem Genre der NuSkoolBreaks mit ihrem Track "Of This Feeling" durch den exzessiven EInsatz athmosphärischer Frauenvocals einen junglistischen Touch während die Flipside mit ultrasynkopischen Breakbeats und drückender Bassline eher Stoff für die Primetime ist.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 23. November 2017

Keltech - World Domination EP [Pyraplastic Records]

Vier wüste Drum'n'Bass-Exkursionen mit der Rohheit von purem Rock'n'Roll vor denen jeder englische DJ mit dem Worten "They don't give a fuck about production standards" zurückschrecken würde. Kopuliert wird auf A1 zwar trotzdem, aber den Drums und Basslines nach zu urteilen geht es dabei eher um brutalen Manga-Alien-Sex denn um ein romantisches Zusammentreffen.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 16. November 2017

Racine Tatate - Neurose Bad Data [Racine Tatate 002]

Whitelabel Business. Ohne Informationen auf dem komplett in hellgelb gehaltenen Label erinnert diese 3 Track 12" aus dem fernen Frankreich mit ihrem Dark Jungle-Charme an ältere Papertiger-Releases auf dem Kölner Label Infarkt. Wer langsame Lo-Fi-Stepper mag, darf also getrost zugreifen.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Samstag, 11. November 2017

Aquasky EP [MSXEP 006]

Als Katalognummer 6 der Doppelmaxiserie auf Moving Shadow schwimmt Aquasky nach einigen Ausflügen ins Land der NuSkool-Breaks nun wieder in Gewässern des reinen Drum'n'Bass und schafft es dabei nachwievor innerhalb eines Tracks sowohl die Freunde leicht jazziger Sounds wie auch Vertreter der Darkness zu berücksichtigen, ohne das die Qualität der Stücke unter dem Crossoverpotential leidet.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Dienstag, 31. Oktober 2017

***-core EP 2 [Phantomnoise Rec.]

PestCore, Bufo Buffo, Hagbard Celine, Worlds Ab.art, Skelton 93 und aleXdee wüten auf der zweiten Phantomnoise-Compilation zwischen Breakcore, Noise, Drum'n'Bass und Anarchcore und machen damit jedem eine Freude, der nicht wirklich auf gradlinige Strukturen unterwegs ist. Hitverdächtig: "Rush" und "There's nothing" aus der Feder von Labelowner aleXdee.

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Knifehandchop [Dhyana Rec. / Irritant]

Labelkooperation zwischen dem Augsburger Dhyana-Imprint und den in England beheimateten Irritant-Jungs. Und da Bernd Spring von Dhyana sowieso auf komischen Sound unterwegs ist finden sich auf dieser 7" vier auf 45rpm rotierende Tracks, die sich absolut erfolgreich an einer Fusion von Hardcore-Ragga, Breakcore und Drum'n'Bass versuchen. Wer die Musik von Knifehandchop mag und auflegt, kann nicht ganz dicht sein. Dafür gibt's grossartige

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Dienstag, 19. September 2017

Verfolger [Sozialistischer Plattenbau]

Only for the Headstrong - die Hamburger Produzenten TBC und Thorben K. entfalten auf der zweiten Mini-LP des hanseatischen Labels wahre Krachorgien, unterlegt mit industrieller Rhythmik. Nix mit 4/4-Bassdrum, aber selbst mit toleranten Nachbarn bei maximaler Lautstärke ein Grund, aus der Wohnung zu fliegen. File under: extreme Klangerfahrung.
4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Sonntag, 10. September 2017

Da Kee - International Antastbar / Moerda [R.O.T.]

DJ Rockateer & MC Bomsh rockten unter ihrem Alias Da Kee mit einer innovativen Fusion aus deutschsprachigem Raggastyle, Drum'n'Bass und Dancehall-Riddims bisher nur live die Floors der Republik und starten nun ihren Grossangriff auf die Teller der innovativen Plattenreiter. Stilgerecht in Jamaica auf 7"-Vinyl gebannt finden sich hier zwei absolute Highlights in Sachen gebrochener Beats, die ohne langes Vorhören blind in jede Plattentasche wandern sollten. Partygarantie und mehr als
6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Sonntag, 3. September 2017

Impacto Total V.2 [Myze 04]

Als überzeugter Liebhaber hart-düsterer Drum'n'Bass-Exkursionen französischer Art bildete sich beim Anblick der aktuellen 12" des Myze-Imprints ein feuchter Schimmer auf meinen Augen, waren doch Umkra & Pulax - zwei der vier auf der vorliegenden Maxi enthaltenen Produzenten - schon vor geraumer Zeit einmal auf genanntem Label in Erscheinung getreten, um die Tanzflächen zu rocken. Der Sound? Flach, elektroid,düster, monoton, primetimetauglich und wirkungsvoll.
6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Montag, 21. August 2017

Aquasky vs Sketch [Sonix 002]

Nach der grossartigen Debutmaxi ihres hauseigenen Sonix-Imprints legt die dreiköpfige Formation Aquasky nun zwei weitere massive Tunes nach, die auf dem Tanzflur kein Bein mehr stillstehen lassen. "Structure" arbeitet wie schon die Tracks der vorangegangenen Veröffentlichung mit einem eingestreuten Vocalsample während ihr Remix von Sketch's "Like This" direkt als Ravetune nach vorne stürmt.
5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Mittwoch, 16. August 2017

Roxanne / Sage [Vortex Recordings 007]

Roxanne Mayoral und Laura Totten a.k.a. DJ Sage - Lebensgefährtin des kongenialen Bay Area Talents DJ UFO! - teilen sich die vorliegende 12" des amerikanischen Vortex Imprints. Roxanne techstepped mit ihrem Track "Hypnosis" durch die Drum'n'Bass-Welt und verteilt dabei kräftige musikalische Nackenschläge während Sage sich mit "Pipeline" zu dicht am momentanen Produktionsstil ihres Partners orientiert und deshalb trotz eines guten Tracks recht gesichtslos wirkt.
4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Donnerstag, 10. August 2017

Putin De Merd EP [Mercuro Chrome 001]

Viertrack EP zum Debut eines offensichtlich aus der Schweiz stammenden Labels, das mit Künstlern wie Fugo, Michele Fasano, Jason Leach und Audiotrash aufwartet. Namentlich ist mir keiner der genannten Artists bekannt, aufgrund ihrer krassen Interpretation des Themas BigBeat / Elektro / NuSkoolBreaks  werde ich in Zukunft jedoch nach Produktionen aus ihrer Feder verstärkt Ausschau halten. Fette
6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Freitag, 4. August 2017

True Diabolists / Machete [Coven H 001]

Gelungener Auftakt für das bisher nicht weiter in Erscheinung getretene Coven H-Imprint. Machete liefern mit ihrem Track "Alchemy" einen heftigen Amenroller auf der Grenze zum Breakcore, während die True Diabolists viele Plattenreiter der Elektro- /  NuSkoolBreaks-Fraktion um einen mörderischen Track bereichern. Hard as fuck...
6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Freitag, 28. Juli 2017

Mem Pamal / Maniak & Middle M [Fantomatik 002]

Französischer Drum'n'Bass @ its best. Mit typisch flach gehaltenen Bassdrums, einer fast industriellen Monotonie und in bester Lo-Fi-Manier präsentiert Mem Pamal seine Version gebrochener Beats, während das Duo Maniak & Middle M sich zuweilen in ansatzweise hart- und breakcorelastigen Gefilden verliert. Nichts für Fans englischer Massenware, experimentierfreudige DJ's lassen sich jedoch von folgender Wertung leiten
5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Sonntag, 23. Juli 2017

Shudo [Quatermass]

Der junge barcelonensische Multimediakünstler Shudo beschert dem Freund experimenteller Electronica mit seinem gleichnamigen Album einige extrem interessante Listening-Momente, in dem er seine Sounds nicht nach musikalischen Gesichtspunkten arrangiert sondern sie quasi wie Material im dreidimensionalen Raum anordnet. Stereoeffekte und plunderphonisch wirkende Einschübe inbegriffen und spätestens nach dem ersten Hörerlebnis eine Lieblingsplatte. 
5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Montag, 17. Juli 2017

Semi Sweet [Dhyana Records]

Das autonome Augsburger Label mit einer Tape + CD-Compilation, die wieder einmal allerlei musikalische Obskuritäten zwischen nichtelektronischem Homerecording, Elektro und noisigen Breakcoreattacken featured. Artists wie Onq, Jesus Jackson und die Grenzlandreiter, Sascha Müller, Deep / Homebass, Hagbard Celine oder die Ypasswdd Daemons sprechen Bände und musikalisch die klare Sprache des Underground.
5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Dienstag, 11. Juli 2017

Mimetic - Out Of Tune [Moloko+]

Mimetic sind verantwortlich für das Ausgangsmaterial der neuen limitierten Picturedisc auf Moloko+, das von in der Experimentalmusikszene bekannten und geschätzten Artists wie Column One oder Phil Von durch den Remischwolf gedreht wurde. Insgesamt 6 Tracks irgendwo zwischen Funkstörung, Warp und anderen experimentellen Outlets.
3/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001