Samstag, 17. November 2018

Like A P Hard [Whitelabel]

Da freut sich der Rezensent und die gesamte feiernde Crowd von Techno bis Hardcore gleich mit. Über hart stampfendem Techno mit oldskoolraviger Attitüde schweben die absolut ungeschlagen schönen Vocals von Popqueen Madonna's "Like A Prayer" und zaubern neben einer derben Party noch gleich ein Lächeln ins Gesicht. Gute Laune mit tonnenschweren Drums, macht definitiv Sinn und ist einfach göttlich. Mehr als

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Montag, 12. November 2018

Illicit Grooves [BT 01]

Schicke Bootleg-Kost für den bassabhängigen Technoadepten, die wohl bald zu den gesuchtesten 12"es der kommenden Wochen und Monate gehören wird. Also Augen auf beim Plattenkauf! Denn hier trifft Timo Maas' dröhnendes "Ubik" auf die Vocals von Kosheen's "Hide U" und sorgt nicht nur für mächtig Druck im Subbass-Bereich sondern darüberhinaus für allerhand Party auf dem Tanzflur. Auch auf der B-Seite wird "Hide U" noch einmal durch den Bootlegwolf gezogen - hier entzieht sich allerdings der Name des Originaltracks der Kenntnis des Renzensenten. Gibt trotzdem

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Mittwoch, 7. November 2018

Rude-Ass Tinker Remix / Rudeboy Remix [Suburban Trash]

Unhappy Hardcore meets Rudebwoy Terrorism. Auf dem frischesten Release des Suburban Trash 7"-Offsprings trifft eine wilde Mischung aus Hellfish & Producer alike'm Hartcore auf melancholischen 80s-Pop und extrem verstörten Breakcorejungle auf geschätzten 200bpm und sorgt für begeistertes Zucken auf derart orientierten Dancefloors. Für den Rude Boy Remix zeichnet übrigens DJ Scud verantwortlich.

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 03/2002

Samstag, 3. November 2018

Wreck - Hoe Magnet EP [Napzzz Music]

Die "Hoe Magnet EP" also. Wie der Name dieser mit drei Tracks ausgestatteten 12" schon nahelegt, geht es hier im elektroiden Kontext mit gebrochenen Beats zur Sache- Äusserst minimal gehalten und mit tiefen Bassfrequenzen versehen lassen sich Vergleiche mit The Advent durchaus anstellen, doch auch Labels wie Electrix und Produzenten wie Keith Tucker sind nicht sonderlich weit entfernt zu Hause. Furztrocken und gut.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 03/2002

Montag, 29. Oktober 2018

[Tribe 024]

Raviges D'n'B-Whitelabel mit verdammt eingängigen Vocals, die diesem informationslosen Track zweifelsohne Hit- und Grossravequalitäten verleihen. Doch auch im Clubkontext rockt die Katalognummer 024 des Tribe-Imprints gut nach vorne los und sollte sich in den nächsten Wochen in jeder gutsortierten DJ-Kiste wiederfinden.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 03/2002

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Parasite - Baby 9mm [Damage 002]

Lange erwartet, hier nun die zweite Veröffentlichung des Peace-Off-Schwesterlabels Damage, das auch in diesem Fall mit der absoluten Zerstörung konventioneller Drum'n'Bass-Strukturen in Richtung Noize und Breakcore vollends überzeugen kann. Insgesamt neun Tracks und absolut geeignet für alle, die den Distortion-Knopf an Soft- und Hardware durchaus zu schätzen wissen. Kaputt!

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 03/2002

Freitag, 19. Oktober 2018

Rotator - Chicken Boogie / Help Me To Keep Up Destruction!!! [Brokyln Beats]

Get ready for some motherfuckin' Noizebreaks. Während "Help Me To Keep Up Destruction!!!" irgendwo zwischen paranoiden Breakbeats und zerschreddertem Fuck-Off-Big-Beat auf unteren Geschwindigkeiten schon keine Gefangenen mehr macht, ist der "Chicken Boogie" des französischen Acts Rotator, der dem Peace Off-Umfeld angehört, eine zu 100% tödliche Uptempo-Waffe in Sachen Ragga-Breakcore-Jungle. Killah!

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 03/2002

Sonntag, 14. Oktober 2018

Bit_Meddlers - Shitmix 2000 [Planet µ]

'The new birth of uncool' oder 'wie mache ich die Charthits der frühen Neunziger wieder credibil, ohne dabei peinlich zu sein?'. Die Bit_Meddlers verwursten auf vorliegender Promo 12Inch Bits und Pieces aus Tracks wie "The Power", "Ice Ice Baby", "Jump" und "Get Ready For This" und anderen Knallern ähnlicher Qualität, cutten sie mit Funkstörung-aliker Ästhetik über vollkommen zersplitterten Beats zusammen und schaffen damit den erste Pop-Elektronik-Konsenstrack seit Aphex Twin's "Windowlicker".

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 03/2002

Dienstag, 9. Oktober 2018

Cervo Boys - Porteghetto EP [Cervo Boys]

Yeah, ItaloDisco meets Aphex Twin und ist damit schon einer der heissen Kandidaten für den Konsenshits des noch jungen Jahres, der sowohl die Elektronikfraktion als auch die kompromisslosen Anhänger des fast schon nervigen 80s Revivals befriedigen kann und darüberhinaus noch extrem gute Laune stiftet. Grossartige 10" im trashigen C64-Pixelcover. Kaufen!!! Sofort!!! Jeder!!!

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 03/2002

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Aquasky - Badlands / Sucker Punch [Sonix 005]

Aquasky entfernen sich mit der 005 ihres hauseignen Sonix-Imprints wieder ein wenig vom vordergründigen Drum'n'Bass mit Raveappeal und lassen wieder düsterere Elemente in ihren Sound einziehen, was jedoch nichts an der Partytauglichkeit der Tracks ändert. Vor allem "Sucker Punch" entwickelt massig Druck und sorgt für Jubelschreie im Club...

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2002

Samstag, 29. September 2018

Sage & Electra - Rapture / Agent Orange [Phylum 002]

Ein weiteres techy angehauchtes Drum'n'Bass-Release, diesmal mit Ursprung im krisen- und kriegsgeschüttelten Amerika. Auf ihrem noch recht frischen Phylum-Imprint präsentiert sich Labelinhaberin, Model, DJane und Produzentin Sage mit zwei Tracks, die ebenso wie die oben erwähnte 12" des X86-Imprints in die Zukunft der Drum'n'Bass-Szene deuten. Ultraclean, fast schon steril, und ohne wirklichen Aufbau in klassischem Sinne stehen sowohl "Rapture" als auch "Agent Orange" im Raum und warten auf gleichgesinnte Produktionen. Heisser Scheiss für übermorgen...

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2002

Montag, 24. September 2018

Beat Council / Fla [X-86 Records 011]

Wirkt die Katalognummer 011 auf den ersten Blick wie die schwächste der bisherigen X-86-Veröffentlichungen, entfaltet sich der eigentliche Reiz der beiden Tracks auf dieser 12" erst nach mehrmaligem Hinhören. Monoton, extrem clean und technoid sowie fast ohne Breaks galoppieren sie dahin und bilden eine gute Brücke zu US-amerikanischen Veröffentlichungen von Artists wie UFO!, Sage oder Stratus. Noch recht allein auf weiter Flur könnte sich daraus schon ein zukünftiger Trend in Sachen Minimal Drum'n'Bass ablesen lassen.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2002

Mittwoch, 19. September 2018

The Joyrider - Desperate Trouble / Shepherds Revenge [SMB / Deadsilence]

Schon allein die finstere Aufmachung dieser Drum'n'Bass-Picturedisc verdient das Prädikat 'grossartig', da allein mit dem Artwork die Aussage "es gibt musikalisch richtig auf die Mütze" in feinster Manier unterstrichen wird. Absoluter Sci-Fi-Sound in Sachen Drum'n'Bass, der für manchen Geschmack schon zu hart an den Grenzen des Breakcore kratzt. Ego Shooter bei Maximalbeschleunigung. Macht Sinn...

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2002

Freitag, 14. September 2018

Digital Delinquent - The Foot And Mouth EP [Audio Illusion Recordings / Deadsilence]

Ja, diese Scheibe macht sowohl fuss- als auch mundkrank, sofern mensch wundgetanzte Füsse und offene Münder denn als Krankheiten definieren mag. Die drei Tracks des digitalen Delinquenten klingen als hätten sich Current Value und The Advent auf eine Runde merkwürdiger Drogen getroffen und einfach mal so drauflos gejammt, ohne sich vorher zu entscheiden, ob das Ergebnis nun Electro oder Drum'n'Bass heissen soll. Wie auch immer, in Zeiten der Gentechnik gibt es bald ja auch eierlegende Wollmilchsäue als nützliche Hybriden und ein solcher liegt hier definitiv auch vor. Nur Milch gibt die 12" nicht. Schade.

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2002

Freitag, 7. September 2018

Violentus / Voldo - Our World [Scancore]

Kopenhagen's finest Jakke De Violentus hebt mit Scancore ein weiteres Label für 'scandinavian hardcore, speedcore, noisecore and terror' aus der Taufe und wird diesem Ruf gleich mit der Katalognummer 001 vollkommen gerecht. Gnadenlos bolzt der Speedcore auf die Ohren der Adepten ein und wenn die Welt der beiden Produzenten tatsächlich so aussieht, wie sich die Platte anhört, ist es dort richtig finster.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2002

Sonntag, 2. September 2018

Reach & Spin - Hyper! (Hype The Funk) [Go Beat / Honey Beat]

Wow, der Zeitsprung zurück ins Jahr 1996 ist geschafft und Speedgarage ruled wieder, diesmal jedoch ohne Champagnerglas und schickes Kopfnicken. Reach & Spin lassen die Bassline fröhlich springen und den Housebeat dazu rocken. Mit und ohne MC und auf der Rückseite auch noch mal im 2Step-Gewand. Rotzig produziert, aber wirkt.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 01/2002

Montag, 27. August 2018

Prodrip / Tainted Love [White]

Und nochmal die SpeedGarage-Nummer, diesmal mit der charakteristischen Hookline aus Prodigy's Überhit "Firestarter" kombiniert und damit extrem vorbelastet. Partytune. Die Flipside ziert Mark "Ruff" Ryder's legendäres Rip-Off "Joy", das hier noch einmal mit Eminem's Vocal aus "Forget About Dr. Dre" versetzt wurde und damit zwei 2step-Bootlegs zu einem vereint.

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 01/2002

Mittwoch, 22. August 2018

Skeleton Soul [SKS 003]

Speedgarage ist definitiv zurück in den Clubs - zumindest wenn der Output der englischen Produzenten so weitergeht. Eine Seite dieser - schick in weissem Vinyl gehaltenen - 12" rockt mit gebrochenen 2Step-Beats und charakteristischen House-HiHats, während sich die Flipside mit straightem 4/4-Bass und abgrundtiefen Basslines präsentiert. Ausserdem dabei - uralte Enterprise-Beamersounds.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 01/2002

Freitag, 17. August 2018

Jungleboy - Conflicted / Do You Love Me? [Force Recordings 004]

Mein absoluter Drum'n'Bass-Favorit der letzten Wochen. Das amerikanische Label Force Recordings brilliert mit zwei fetten Amentracks, die jede Regung von Widerstand auf der Tanzfläche schon im Ansatz vernichten. Charakteristisch bleepende Basslines und verhakte Beatstrukturen als Bonus dazu und fertig ist der potentielle Hit. Rrrewind...

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 01/2002

Sonntag, 12. August 2018

Tan Tien - Power Surge / Freefall [Brickhouse]

Da spricht die alte Schule aus den Boxen der Drum'n'Bass-Adepten. "Power Surge" präsentiert sich mit einem junglistischen Feeling in den Beats und einer quietschigen JumpUp-Bassline, während sich "Freefall" als straighter Ravetune ohne viel Schnickschnack entpuppt. Funktionelles Tool der guten Sorte.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 01/2002