Sonntag, 21. Januar 2018

Freestylers - Now Is The Time / Blowin Ya Brainz [Freskanova Promo]

"Nix mehr mit BigBeat nach Schema F, sondern mal was Neues machen" dachten sich die Freestylers und bastelten in ihrem Studio zwei phatte Smashhits mit oldskooligen Samples, Ravestabs und NuSkoolBreaks. "Now Is The Time" bedient sich dabei rotzfrech an D-Shake's Protorave-Tune "Yaaah" und fordert fast die Rückkehr der Trillerpfeifen in die Clubs. Massive Tune!!!

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Montag, 15. Januar 2018

Public Enemy - Do You Wanna Go Our Way ??? [PIASX 014R Promo]

Vernachlässigen wir die hiphopoiden Nextmen-Remixes auf der A-Side, weil gut aber überflüssig, und wenden uns direkt der wesentlich interessanteren B-Side zu. Hier durfte sich Wayward Soul in Sachen NuSkoolBreaks einmal richtig austoben und liefert seine extrem darke und treibende Interpretation als Instrumental und Vocal-Mix ab. Hitverdächtig.

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Dienstag, 9. Januar 2018

[10KG 016]

Unbeschriftete Whitelabel machen dem Rezensenten immer Freude, da mensch so gar keine Informationen bekommt.  Zumindest lässt sich der Einritzung in Labelnähe entnehmen, dass es sich um die Katalognummer 016 des 10kg-Imprints handelt, welches in früheren Zeiten durch ein paar gute 10"es auf sich aufmerksam machte. Musikalisch erinnert das Ganze an frühe Releases des Berliner Timing-Labels auf Basis kontemporärer NuSkoolBreaks.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Mittwoch, 3. Januar 2018

Wayward Soul presents Electric Kingdom Vol. 2 - Part 1 of 3 [Electric Kingdom 001]

Etwas undurchsichtig beschriftete Platte des laut Faxnummer in den Vereinigten Staaten beheimateten Electric Kingdom-Imprints, das definitiv nichts mit dem Low Spirit-Ableger zu tun hat und vermutlich als Albumteaser gedacht ist. Whatever, die Musik kommt von FreqNasty & DJ Deekline ("I Don't Smoke The Reefer") sowie Tipper, der mich schon vor einem knappen Jahr mit seinem "Champion Sound RMX"  zu begeistern wusste. NuSkoolBreaks @ it's best und stellenweise dark as fuck.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Whole 9 Yards Vol. 1 LP Sampler 2 [Whole9Yards]

Der Teaser zur kommenden Whole9Yards-Compilation lässt allen NuSkoolBreaks-Plattendrehern schon vorab das Wasser im Munde zusammenlaufen, denn wenn nur ein Drittel der darauf enthaltenen Tracks das Qualitätslevel von Dark Globe's Monotonstepper "She's Retro" halten können, lohnt sich der Kauf allemal. La Liga's TechHouseDisco-Track "Gazpacho" wirkt dagegen leider etwas schwach auf der Brust.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Freitag, 22. Dezember 2017

Wackobass Vol. 2 [MJ-002]

Endlich ist sie da - die Fortsetzung der legendären "Dirty Diana"-Interpretation aus dem Wackobass-Stall. Die A-Side greift das Thema erneut auf und kleidet es in phänomenale NuSkoolBreaks während sich die B-Side völlig Wackobass-atypisch 2steppy gibt und auf diese Weise Janet Jackson's "That's The Way Love Goes" und Destiny's Child's "Say My Name" interpretiert.

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Samstag, 16. Dezember 2017

Yaiko - Darling Darling [F2 Records]

Zum Glück kenne ich das Original nicht, welches sich nicht auf dieser Maxi mit drei Remixen wiederfindet, aber zumindest die Mixe von Kevin Beber und Mondo Paradiso lassen erahnen, dass es sich um quietschigen Mädchenpop gehandelt hat, an dessen Qualität auch ihre 2Step- / NuSkool-Variationen nichts retten können. Einzig Ils' 'Fuel Mix' verzichtet fast vollständig auf die Vocals und kassiert deshalb knappe

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Montag, 11. Dezember 2017

Roni Size / Reprazent - Dirty Beats *Bushwacka! Remix [Talkin Loud]

Das braucht die Welt! Die hypnotischen Vocals des auf dem letzten Reprazent-Album enthaltenen Tracks in Kombination mit monoton-basslastigen NuSkoolBreaks, deren Spannungsmoment aus dem langsamen Aufbau der Sounds herrührt. Kursiert momentan als onesided DJ-Promo und rockt die Tanzflure der Welt. Hit!

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Dienstag, 5. Dezember 2017

2Sinners - What's Been Going On / Patterns [Two Sinners 2000]

Die gleiche Formation wie oben genannt veröffentlicht quasi zeitgleich zur TCR-Maxi die Katalognummer 001 ihres eigenen Labels und widmet sich auf der Infoside relativ gechillten NuSkoolBreaks und sichert sich damit hoffentlich einen Platz in der Spacenight-Rotation. Die Labelside hingegen schwebt irgendwo zwischen Trance und House und ist nicht ganz meine Tasse Tee.

3/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 30. November 2017

2Sinners - Of This Feeling / Shatter [Thursday Club Rec.]

Klaus Hill & Carl Hovland geben dem Genre der NuSkoolBreaks mit ihrem Track "Of This Feeling" durch den exzessiven EInsatz athmosphärischer Frauenvocals einen junglistischen Touch während die Flipside mit ultrasynkopischen Breakbeats und drückender Bassline eher Stoff für die Primetime ist.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 23. November 2017

Keltech - World Domination EP [Pyraplastic Records]

Vier wüste Drum'n'Bass-Exkursionen mit der Rohheit von purem Rock'n'Roll vor denen jeder englische DJ mit dem Worten "They don't give a fuck about production standards" zurückschrecken würde. Kopuliert wird auf A1 zwar trotzdem, aber den Drums und Basslines nach zu urteilen geht es dabei eher um brutalen Manga-Alien-Sex denn um ein romantisches Zusammentreffen.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 16. November 2017

Racine Tatate - Neurose Bad Data [Racine Tatate 002]

Whitelabel Business. Ohne Informationen auf dem komplett in hellgelb gehaltenen Label erinnert diese 3 Track 12" aus dem fernen Frankreich mit ihrem Dark Jungle-Charme an ältere Papertiger-Releases auf dem Kölner Label Infarkt. Wer langsame Lo-Fi-Stepper mag, darf also getrost zugreifen.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Samstag, 11. November 2017

Aquasky EP [MSXEP 006]

Als Katalognummer 6 der Doppelmaxiserie auf Moving Shadow schwimmt Aquasky nach einigen Ausflügen ins Land der NuSkool-Breaks nun wieder in Gewässern des reinen Drum'n'Bass und schafft es dabei nachwievor innerhalb eines Tracks sowohl die Freunde leicht jazziger Sounds wie auch Vertreter der Darkness zu berücksichtigen, ohne das die Qualität der Stücke unter dem Crossoverpotential leidet.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Dienstag, 31. Oktober 2017

***-core EP 2 [Phantomnoise Rec.]

PestCore, Bufo Buffo, Hagbard Celine, Worlds Ab.art, Skelton 93 und aleXdee wüten auf der zweiten Phantomnoise-Compilation zwischen Breakcore, Noise, Drum'n'Bass und Anarchcore und machen damit jedem eine Freude, der nicht wirklich auf gradlinige Strukturen unterwegs ist. Hitverdächtig: "Rush" und "There's nothing" aus der Feder von Labelowner aleXdee.

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Knifehandchop [Dhyana Rec. / Irritant]

Labelkooperation zwischen dem Augsburger Dhyana-Imprint und den in England beheimateten Irritant-Jungs. Und da Bernd Spring von Dhyana sowieso auf komischen Sound unterwegs ist finden sich auf dieser 7" vier auf 45rpm rotierende Tracks, die sich absolut erfolgreich an einer Fusion von Hardcore-Ragga, Breakcore und Drum'n'Bass versuchen. Wer die Musik von Knifehandchop mag und auflegt, kann nicht ganz dicht sein. Dafür gibt's grossartige

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Dienstag, 19. September 2017

Verfolger [Sozialistischer Plattenbau]

Only for the Headstrong - die Hamburger Produzenten TBC und Thorben K. entfalten auf der zweiten Mini-LP des hanseatischen Labels wahre Krachorgien, unterlegt mit industrieller Rhythmik. Nix mit 4/4-Bassdrum, aber selbst mit toleranten Nachbarn bei maximaler Lautstärke ein Grund, aus der Wohnung zu fliegen. File under: extreme Klangerfahrung.
4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Sonntag, 10. September 2017

Da Kee - International Antastbar / Moerda [R.O.T.]

DJ Rockateer & MC Bomsh rockten unter ihrem Alias Da Kee mit einer innovativen Fusion aus deutschsprachigem Raggastyle, Drum'n'Bass und Dancehall-Riddims bisher nur live die Floors der Republik und starten nun ihren Grossangriff auf die Teller der innovativen Plattenreiter. Stilgerecht in Jamaica auf 7"-Vinyl gebannt finden sich hier zwei absolute Highlights in Sachen gebrochener Beats, die ohne langes Vorhören blind in jede Plattentasche wandern sollten. Partygarantie und mehr als
6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Sonntag, 3. September 2017

Impacto Total V.2 [Myze 04]

Als überzeugter Liebhaber hart-düsterer Drum'n'Bass-Exkursionen französischer Art bildete sich beim Anblick der aktuellen 12" des Myze-Imprints ein feuchter Schimmer auf meinen Augen, waren doch Umkra & Pulax - zwei der vier auf der vorliegenden Maxi enthaltenen Produzenten - schon vor geraumer Zeit einmal auf genanntem Label in Erscheinung getreten, um die Tanzflächen zu rocken. Der Sound? Flach, elektroid,düster, monoton, primetimetauglich und wirkungsvoll.
6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Montag, 21. August 2017

Aquasky vs Sketch [Sonix 002]

Nach der grossartigen Debutmaxi ihres hauseigenen Sonix-Imprints legt die dreiköpfige Formation Aquasky nun zwei weitere massive Tunes nach, die auf dem Tanzflur kein Bein mehr stillstehen lassen. "Structure" arbeitet wie schon die Tracks der vorangegangenen Veröffentlichung mit einem eingestreuten Vocalsample während ihr Remix von Sketch's "Like This" direkt als Ravetune nach vorne stürmt.
5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001

Mittwoch, 16. August 2017

Roxanne / Sage [Vortex Recordings 007]

Roxanne Mayoral und Laura Totten a.k.a. DJ Sage - Lebensgefährtin des kongenialen Bay Area Talents DJ UFO! - teilen sich die vorliegende 12" des amerikanischen Vortex Imprints. Roxanne techstepped mit ihrem Track "Hypnosis" durch die Drum'n'Bass-Welt und verteilt dabei kräftige musikalische Nackenschläge während Sage sich mit "Pipeline" zu dicht am momentanen Produktionsstil ihres Partners orientiert und deshalb trotz eines guten Tracks recht gesichtslos wirkt.
4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 05/2001