Dienstag, 24. April 2018

Kid 606 vs Pisstank - Boy On Boy [Wabana]

Digitalrrriotbreakcorerudeboypunkballerkrach mit Comicpornocover im 7"-Format und damit ein Leckerbissen für die extrem kopfkranken Noisefetischisten unter uns. Im Gegensatz zu seinen recht strukturierten Releases auf Forcelab lässt Kid 606 endlich einmal wieder richtig die Sau raus und auch Pisstank macht keine Gefangenen. Dafür vergibt mensch gern auch mal

6/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 09/2001

Donnerstag, 19. April 2018

Skatekat EP [Skatekat 1]

Wohl eine der obskursten Hardcore 12"-es der letzten Monate. Vier Tracks mit ultrapappigen Bassdrums, recht dünn produziert und doch aussergewöhnlich. A1 featured Junglebasslines und Ska-Riddims, A2 covert "A Hard Days Night" von den Beatles und auch die Tracks der B-Seite sind definitiv ein Ohr wert.  File under: Weird Experimental Hardtek Skacore.

4/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 09/2001

Samstag, 14. April 2018

Move It [MOVE 1]

Auch wenn es heutzutage niemand mehr wahrhaben will - zu Reel 2 Real's "I Like To Move It"  haben in 1994 nicht nur die Kommerzkids gefeiert, sondern auch die gesamte Clubfraktion ging zumindest zu den Remixen aus der Feder von Erick "More" Morillo wild. Grund genug, den catchy Refrain nun im 2Step-Gewand neu aufzulegen und erneut drauf zu feiern. Grossartige Spassmusik.

5/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Montag, 9. April 2018

A Test [A Test 001]

Einseitig bedruckt und bespielt präsentiert sich "A Test" als eine der vielen Breakbeatgarage-Platten, die auf den ersten Höreindruck zwar nicht sonderlich spannend erscheinen, auf dem Dancefloor jedoch bestens funktionieren. In zwei Monaten wird jeder danach fragen, daher gibt's jetzt schon berechtigte

5/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Dienstag, 3. April 2018

Fuel For The Fire / Fight Em [Subversion 004]

Christoph Fringeli und Pure teilen sich die neue 12" auf Subversion, auf die alle Freunde extrem harte Breakbeats seit Ewigkeiten gewartet haben. Fringeli startet metallisch und defragmentiert seine Beats im Verlauf des Stückes gen Breakcore. Pure hingegen rollt mit dreckigen Highspeedamenbreaks das Feld von hinten auf und erinnert dabei ein wenig an ältere DHR-Releases.

5/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Mittwoch, 28. März 2018

OMR - Dirt Style [Woody Stuff 004]

Scheint ganz schön zuverlässig, das Label. Vier Veröffentlichungen auf dem Markt und bisher kein Ausfall. Nummer 04 fällt erst einmal durch das Brustwarzen-CloseUp-Cover ins Auge und wurmt sich mit Frauenvocal auf der A-Side sofort ins Ohr des geneigten Drum'n'Bass-Adepten. "Bad Vibes" auf der Flip hingegen erweist sich als deepes, treibendes Tool und rockt den Tanzflur auch ohne grosse Höhepunkte.

4/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Donnerstag, 22. März 2018

Freq. Nasty - That's My Style / Goose *Dub [Skint]

Mit seinem Album "Freaks, Geeks & Mutilations" schuf Freq. Nasty schon in 1999 ein Blueprint für die Welle der NuSkool-Breaks, die in den nächsten Monaten den soften 2Step-Rhythmen den Rang ablaufen wird. Auch auf der neuen 12"  setzt er diesen Weg konsequent fort und rockt mit seiner Kombination aus typischen NuSkool-Sounds und BigBeat-Samples jeden erdenklichen Tanzflur der Welt.

5/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Freitag, 16. März 2018

Humanoid - Stakker Humanoid 2001 [Jumpin' & Pumpin']

Vor mehr als zehn Jahren rotierte "Stakker Humanoid" - zu Recht als härtester AcidHouse-Track ever gehandelt - auf den Turntables der namhaftesten DJ's und zerstörte mit kreischenden  Sounds manch Trommelfell. Nun ist "Stakker Humanoid" zurück, in zeitgemässen Interpretationen der Plump DJ's und Krafty Cuts wird wiederum das bekannte AcidHouse-Thema gerockt und mit neschuligen Bruchschlägen unterlegt. Das Original ist auch noch mit drauf und dafür gibt's dann

6/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Samstag, 10. März 2018

Footmasters - Metal Gear / Unknown Terrorist [Mix'n'Blend]

Irgendwie eine dieser Platten, denen der grosse besondere Kick fehlt und die eher unspektakulär durch die Welt laufen, aber dennoch ihre Wirkung auf der Tanzfläche nicht verfehlen. "Metal Gear" beschreitet dabei den geradlinigen Weg , während sich "Unknown Terrorist" mit sägender Bassline und gefilterten Vocals auf metallischen Steppabeats die Gehirne anfräst. Gutes Tool.

4/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Sonntag, 4. März 2018

The Timestretchers - Ideal Mystery [Woody Stuff 003]

Die Franzosen nun wieder - "Ideal Mystery" lässt mit seinen sphärisch deepen Female-Vocals erst an die E-Z Rollers denken, geht dann aber mit seinen deepen Basslines mindestens eine Spur darker und deeper zu Werke als oben genannte. "Insane Mystery" arbeitet dagegen fast ausschliesslich mit einer Timestretchers-typischen Bassline, ein paar mystischen Flächen und gibt on Top noch einen extrem nach hinten gemischten Amenbreak dazu. Tool, aber ein fettes.

5/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Dienstag, 27. Februar 2018

The Kraft - The Trend / Control [Charge]

Zwei schöne metallische Tools verbergen sich auf dieser 12" des britischen Charge-Imprints. "Control" sehr verspielt im Intro und ausgestattet mit allerlei kleinen Haken im Beatgerüst ist nur strapazierfähigen Crowds zur Primetime zuzumuten, während "The Trend" mit monotonem Würgebass auch auf Grossraves funktioniert.

4/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Donnerstag, 22. Februar 2018

Sons Of The Timelords - 3 a.m. Eternal [Lingo Records]

Ob da auch die ursprüngliche KLF-Crew dahintersteckt? Eingepackt in fette NuSkool-Breaks finden auf diesem Lingo Records-Whitelabel zumindest Samples und Geräusche des Frühneunziger Hitüberfliegers en masse Verwendung und die charakteristische Piepsmelodie weckt Erinnerungen an die gute alte Zeit der elektronischen Musik als alles noch irgendwie Techno war.

5/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Freitag, 16. Februar 2018

Malaria! vs. Wasserman & The Modernist [Superstar]

Apropos "Kaltes Klares Wasser" - die dritte Remix 12" des famosen Malaria!-Tracks auf Superstar kommt zwei Neuinterpretationen daher, die neben dem musikalischen Grundgerüst auch die Vocalspuren grunderneuern und dem Überhit weitere spannende Gesichter geben. Viervierteltakt in witzig und wird mit jedem Hören besser.

6/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Samstag, 10. Februar 2018

Jeans Team - Keine Melodien [Kitty-Yo / V2]

"Ich singe keine Melodien, ich singe 1-2-3-4" - und wir singen mit! Irgendwo zwischen House, Electro und der trashigen Ästhetik der 80er Jahre treibt sich das Jeans Team mit vier Remixen aus der Feder von Johannes Heil, MJ Lan, Peaches und den Op:l Bastards herum, wird gefeiert und gemocht. Könnte einmal einen ähnlichen Status erreichen wie "Kaltes Klares Wasser". Extrem hitverdächtig!

6/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Sonntag, 4. Februar 2018

Thorax-Wach - Euch Geht's Ja Noch Viel Zu Gut [Twisted Knister]

Im Original aus dem Jahre 1981 stammend sind die Titel dieser LP zu just dieser Zeit als C-30-Cassette erschienen und knapp 20 Jahre später zum ersten Male auf Vinyl erhältlich. Der destruktive Charakter der NDW wird deutlich, Texte über Massenmörder und zerlegte Kinder zeigen vielleicht Alternativen zur momentanen BSE-Ernährungskrise auf und amüsieren durch ungewollte Aktualität. So hätten Bodenständig 2000 im Jahre 1891 auch geklungen.

6/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Montag, 29. Januar 2018

Snooze - Goingmobile [Crammed Discs]

Easy Listening mit Tiefgang, ein Widerspruch in sich? Der schon für sein Erstlingswerk "The Man In The Shadow" hochgelobte Franzose Snooze beweist mit seinem zweiten Album unter diesem Alias, dass auch diese Kombination einen Sinn ergeben kann. Zuckersüss und melancholisch wird hier ein imaginärer Film in einer verregneten Grossstadt gedreht, Liebespaare verkuppelt und Bootfahrten unternommen, ohne dabei wirklich kitschig zu werden. Für Kopf und Herz mit

5/6 Points

Gastreview für Raveline, Ausgabe 04/2001

Sonntag, 21. Januar 2018

Freestylers - Now Is The Time / Blowin Ya Brainz [Freskanova Promo]

"Nix mehr mit BigBeat nach Schema F, sondern mal was Neues machen" dachten sich die Freestylers und bastelten in ihrem Studio zwei phatte Smashhits mit oldskooligen Samples, Ravestabs und NuSkoolBreaks. "Now Is The Time" bedient sich dabei rotzfrech an D-Shake's Protorave-Tune "Yaaah" und fordert fast die Rückkehr der Trillerpfeifen in die Clubs. Massive Tune!!!

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Montag, 15. Januar 2018

Public Enemy - Do You Wanna Go Our Way ??? [PIASX 014R Promo]

Vernachlässigen wir die hiphopoiden Nextmen-Remixes auf der A-Side, weil gut aber überflüssig, und wenden uns direkt der wesentlich interessanteren B-Side zu. Hier durfte sich Wayward Soul in Sachen NuSkoolBreaks einmal richtig austoben und liefert seine extrem darke und treibende Interpretation als Instrumental und Vocal-Mix ab. Hitverdächtig.

6/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Dienstag, 9. Januar 2018

[10KG 016]

Unbeschriftete Whitelabel machen dem Rezensenten immer Freude, da mensch so gar keine Informationen bekommt.  Zumindest lässt sich der Einritzung in Labelnähe entnehmen, dass es sich um die Katalognummer 016 des 10kg-Imprints handelt, welches in früheren Zeiten durch ein paar gute 10"es auf sich aufmerksam machte. Musikalisch erinnert das Ganze an frühe Releases des Berliner Timing-Labels auf Basis kontemporärer NuSkoolBreaks.

4/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001

Mittwoch, 3. Januar 2018

Wayward Soul presents Electric Kingdom Vol. 2 - Part 1 of 3 [Electric Kingdom 001]

Etwas undurchsichtig beschriftete Platte des laut Faxnummer in den Vereinigten Staaten beheimateten Electric Kingdom-Imprints, das definitiv nichts mit dem Low Spirit-Ableger zu tun hat und vermutlich als Albumteaser gedacht ist. Whatever, die Musik kommt von FreqNasty & DJ Deekline ("I Don't Smoke The Reefer") sowie Tipper, der mich schon vor einem knappen Jahr mit seinem "Champion Sound RMX"  zu begeistern wusste. NuSkoolBreaks @ it's best und stellenweise dark as fuck.

5/6 Points

Gastreview für Raveline , Ausgabe 02/2001