Extrem spannende 12“ auf dem bisher noch jungfräulichen Traffic-Label, das mit den zwei hier gefeatureten Tracks in die gleiche Dubstep vs. Electronica-Kerbe schlägt wie die mittlerweile legendäre Appleblim & Peverelist EP-Kollaboration „Soundboy's Ashes Get Hacked Up And Spat Out In Disgust“ auf Skull Disco oder der zur ungefähr gleichem Zeitpunkt erschienene Appleblim Remix für Pole's „Winkelstreben“. Sprich: extreme Tiefe und quasi unendliche Weiten des Raums treffen auf minimalste Drumgerüste, die auf der A-Seite zuweilen um entfernt donnerndes Grollen und verlangsamte Vocalschnipsel ergänzt werden, während die B-Seite mit seinen sich langsam aber mächtig aufbauenden Basswellen nicht ohne Grund Erinnerungen an Sublow- und frühe Dark Garage-Produktionen weckt. Sehr empfehlenswert.
9/10 Points
Gastreview für Fazemag, Ausgabe 07/2013
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