Rachel Kozak und Christoph Fringeli wieder einmal auf dem Weg in die absolute Apokalypse. "Avaritia" ist unter Umständen noch als Drum'n'Bass zu identifizieren, während "Luxuria" eindeutig in Richtung Breakcore schielt. Grossartig...
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
Dienstag, 7. August 2018
Donnerstag, 2. August 2018
[NOIR 008 White]
Sehr pathetisch, dieses informationslose Drum'n'Bass-Whitelabel. A1 klingt, als wären live gespielte Drumrolls wie Amenbreaks zusammengeschnitten worden, während B1 mit schweren Flächen und steppenden Beats rockt. Watch out...
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
Samstag, 28. Juli 2018
Blue Note & Fresh Jay - Final Cut / B-Boyz Rock [Tribe 021]
Nicht frisch, aber wirkungsvoll klingt die Katalognummer 021 des Drum'n'Bass-Imprints Tribe, die die vinylreitenden Jocks mit zwei sexy Tools versorgt. Während die B-Side mit verzerrtem Würgebass fast JumpUp-alike daherkommt, geht die A-Side mit geradem Beat, Vocals und Scratches ein wenig straighter zur Sache.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
Montag, 23. Juli 2018
Patience & Poison - Borderline / Vortex 2001 [Dyne 004]
Endlich einmal wieder erstklassiger Stoff aus dem UK. "Borderline" ruft mit seinen eindeutigen Reminiszenzen an die Oldskool ekstatische Reaktionen auf dem Tanzflur hervor und auch das straightere "Vortex 2001" steht dem mit seiner sägenden Bassline in Nichts nach. Ruff...
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
Mittwoch, 18. Juli 2018
Nachtstrom vs Platzgumer - Cantatus Pro Mortuum [Heimelektro Ulm]
Der musikalische Tausendsassa Hans Platzgumer trifft auf den dem Mego-Umfeld entsprungenen Dr. Nachtstrom. Zusammen produzieren sie zwei Drum'n'Bass-Tracks, deren simple Ästhetik an ältere Myze- oder X86...-Scheiben erinnert, die in Kombination mit den eingefügten, geisterhaften Samples jedoch zumindest als gute Tools zu später Stunde zu gebrauchen sind. Mit dem Titel "Cantatus Pro Mortuum" sind sie unfreiwillig auf der Höhe der Zeit.
4/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
4/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
Freitag, 13. Juli 2018
Concord Dawn [Low Profile 002]
Offensichtlich im Heimatland schon in 2000 released benötigte diese neuseeländische Drum'n'Bass-12Inch wohl ein wenig länger, um auch die deutschen Vertriebe zu erreichen. Unverständlich, denn mit druckvollen Beats und leicht psychedelischem Einschlag ausgestattet, bieten alle drei Tracks ein Hitpotential, das es im kontemporären D'n'B leider nicht mehr allzuoft gibt.
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
Sonntag, 8. Juli 2018
Stratus - Waves / Like This [Incident 002 Promo]
Nun also die erste Ami-Produktion auf Aquasky's hauseigenem Label Incident. Stratus, schon seit fünf Jahren im amerikanischen D'n'B-Circuit aktiv, präsentiert sich auf Incident 002 mit zwei ravey Tracks, denen trotz Abgehfaktor die typische Sterilität der US-Szene anhaftet. Perfekt in Verbindung mit anderen Scheiben aus dem Incident-Umfeld.
4/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
4/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 11/2001
Dienstag, 3. Juli 2018
Hive - The Raw Uncut EP [Vortex 012]
Und wieder ein neues Schmankerl aus der Drum'n'Bass-Szene in San Francisco. Positiv machte Hive zum ersten Mal auf der DefCon 4-EP auf sich aufmerksam und startet jetzt mit einer eigenen Scheibe durch. "Surreal Killer" eröffnet spassigerweise mit einem geraden 4-2-The-Floor-Beat und verwandelt sich erst nach dem ersten Break in eine nach vorn dreschende Waffe. Der Dillinja-Remix von "Weapons Of Mass Destruction" geht ebenfalls ok, ist nur leider zu offensichtlich Dillinja für die volle Wertung.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
Donnerstag, 28. Juni 2018
Decal - Dreaming Of Electro She EP [Trama Industries]
So hab ich Electro gern - futuristisch, treibend und versetzt mit einem tiefschürfenden Bass, der auch die stabilsten Clubwände zum Erbeben bringt. Geschwindigkeitsmässig orientieren sich zwei der drei vorliegenden Tracks an Advent'schen Hi-Speed-Exkursionen und auch die Gesamtästhetik liegt nicht weit von diesen entfernt. Hätte meiner Meinung nach auch gut auf dem Tortured-Sublabel Electrix ein Zuhause finden können.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
Samstag, 23. Juni 2018
Amen Fire / Control [DS 007 White]
Genau der richtige Stoff für Liebhaber des ravigen Drum'n'Bass mit Oldskool-Einfluss, wie ihn auch das Aquasky'sche Sonix-Imprint derzeit vertritt. Rrrollende Amenbreaks, abgrundtiefe Bässe und treibende Sounds übernehmen das Steuer und drücken selbst die hartgesottensten D'n'B-Fetischisten gnadenlos an die Wand.
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
Montag, 18. Juni 2018
The Speed Freak & Bazooka present: Shockwave Tag Team Vol. 1 [Shockwave 028]
Na, wenn das mal gutgeht. Die Gabba- und Hardcoreheroen aus dem Hause Shockwave sind nun bei Drum'n'Bass angelangt und sind nicht einmal ansatzweise gewillt, Gefangene zu machen. Bazooka entscheidet sich auf seinen Tracks guten Gewissens gegen eine Bassline und für die volle Breitseite Stromgitarrenriffs, während sich die Speedfreak'schen D'n'B-Interpretationen konventioneller und mit extrem gutgelaunt hüpfenden Beats präsentieren.
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
Mittwoch, 13. Juni 2018
The Dragon - The Streets / Extinction [Poison]
Um das englische Label Poison Records war es nun doch einige Wochen still, doch nun kommt der fette Counterstrike. War The Dragon schon für die sensationelle Katalognummer 001 des Imprints verantwortlich, rollen auch auf Nr. 005 fette Breaks über den Floor und werden auf "The Streets" mit troity anmutenden Flächen versetzt. Kommt als Erstauflage in goldfarbenem Vinyl, ist also ein Sammlerstück.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
Freitag, 8. Juni 2018
MLP by A.S.T. [Phantomnoise 003]
Pro-Test und AlexDee, seines Zeichens Phantomnoise-Labelowner, führen hier unter ihrem gemeinsamen Alias A.S.T. die dunklen Mächte von Hartcore, Speedcore, Breakcore und Punk (sic!) zusammen und verwandeln dein Wohnzimmer über eine Laufzeit von sieben Tracks in einen Vorhof der Hölle.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 10/2001
Mittwoch, 30. Mai 2018
Rude Solo / Christian Morgenstern - Dark Eldar [Art Of Perception 004]
Nun also Teil 4 der Warhammer 40.000 inspirierten 12"-Serie. Rude Solo a.k.a. Andrew Weatherall und Keith Tenniswood widmen sich auf der A-Side sowohl drumnbassigen Elektroexkursionen als auch einem isolationistisch frostig klingendem Ambienttrack während Christian Morgenstern seinerseits pumpenden Techno und synkopischen Downbeat beiträgt.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
Freitag, 25. Mai 2018
Flowchart - Fishworm Tracks [Endorphin Records]
Für den einen ist es noch Techno, für den anderen schon neue experimentelle Musik. Sean O'Neal & Erin Andersson a.k.a. Flowchart bewegen sich mit ihrem Album genau auf der Grenze der beiden Genres, huldigem dem straighten 4/4-Takt ebenso wie dubbigen Elementen und verknurpselten Elektronikspielereien, die ebensogut auf einer Clicks'n'Cuts-Compilation beheimatet sein könnten, Für Kenner ein vergnügliches Hörerlebnis.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
Samstag, 19. Mai 2018
Noise/Girl (R.I.P.) - Discopathology [V/VM]
Die ursprünglich aus dem Umfeld des Fat Cat Plattenladen entwachsenen Harshnoizeterroristen der V/VM-Posse beglücken die Welt mit der letzten Veröffentlichung der Band Noise/Girl, die sich vor knapp einem Jahr in Shibuya/Tokyo auflöste. Der Titeltrack "Discopathology" der auf orange-schwarzem Vinyl gepressten 12" entspricht in etwa extrem verzerrtem DiscoHouse, während sich die restlichen drei Stücke als zäh fliessender Strom aus Noise und Lärm in sämtliche Gehirnwindungen fräsen. Heftig.
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
Montag, 14. Mai 2018
Grand Sport [Jubilee Records]
Wer hat behauptet, das BigBeat tot ist? Das Hamburger Fat Back Soundsystem zumindest nicht und präsentiert mit der Compilation "Grand Sport" auf Jubilee Records insgesamt dreizehn Tracks, die sich in den letzten Monaten zu Highlights der legendären Fat Back-Sets entwickelt haben. Mit an Bord sind so namhafte Acts wie Ursula 1000, 2 Inda Bush, Major Force und Indian Ropeman, die sowohl im Club als auch im heimischen Kontext für Dauergrinsen und Partyfeeling sorgen.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
Mittwoch, 9. Mai 2018
Rotator - He Who Makes A Beast Of Himself Gets Rid Of The Pain Being A Man! [Damage 001]
Wer den Pathos und die dunkle Bösartigkeit älterer Panacea-Scheiben mochte, ist mit der vorliegenden 12" bestens beraten. Mit einem kleinen Unterschied - Rotator, der Mann auf dem französischen Peace Off-Umfeld, ist mindestens um 30bpm schneller, addiert die Ruffness eines DJ Scud hinzu und findet sich in der Schublade D'n'Breakcore bestens zurecht. Krieg im Klub.
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
Freitag, 4. Mai 2018
Various Artists [Crippled Children Records]
Es gibt exakt zwei Möglichkeiten, diese Platte zu ertragen - entweder konsequent gar nicht oder bei maximaler Lautstärke kurz vor dem Selbstmord. Anonymous, Abelcain, Bombardier und die Venetian Snares verwandeln dein Leben in ein Chaos zerschossener Breakbeats, präsentieren Drum'n'Bass an der Schwelle zum Breakcore und ernten dafür verdiente
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
6/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
Sonntag, 29. April 2018
Fat Back Sound [Jubilee]
Das in Hamburg beheimatete Fat Back Soundsystem - seines Zeichens Garant für zahlreiche fette Parties zwischen BigBeat, Headz, Dub und Drum'n'Bass - legt nun nach einigen Jahren des Schaffens seine erste 12" auf Jubilee Records vor. Beeinflusst von dicken Beats, NuSkoolBreaks und allerlei delayten Samples findet der ambitionierte Plattendreher hier ein fettes Tool, das mit "listening pleasure by beats, bass and pressure" ganz dem Motto der Crew um Omo Bewarder entspricht.
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
5/6 Points
Gastreview für Raveline, Ausgabe 08/2001
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