Samstag, 28. Juni 2014

Enduser / Strident Vortx / Main$stream / Bong-Ra [Bruchstellen Records 001 Promo]

Mit einer Doppel-7" in liebevoll designter Verpackung wagt das Hamburger Label Bruchstellen Records unter der Führung des Vinylreiters Anonüm den Schritt ins Breakcore-Business und überzeugt sowohl durch Vielfalt als auch durch Qualität des ersten Releases. Die vier Tracks aus der Feder von Enduser, Strident Vortx, Main$tream und Bong-Ra decken quasi das gesamte Spektrum des kontemporären Breakcore ab - von athmosphärischen Listening-Konstrukten bis hin zu Highspeed-Breaks mit Eurythmics-Samples und Ragga-Toasting ist alles dabei was das Herz des Adepten begehrt - Ausschau halten und kaufen ist angesagt! 

Originalveröffentlichung 02.01.2004 via nitestylez.de v1.0
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Samstag, 21. Juni 2014

Echo Inspectors - Apparition [Primary (Colours) Promo]

Mittlerweile dem reinen Geheimtipstatus entwachsen liefert das in Australien beheimatete Imprint Primary [Colours] auch mit dieser auf 200 Kopien limitierten 12“ der Echo Inspectors wieder DubTechno auf gewohnt hohem Qualitätslevel. Gepresst auf gelb-transparentem 180 Gramm-Vinyl findet sich die Bassdrum auf der A-Seite erst nach einem langgezogenem, nahezu ambient-schwebenden Intro ein und trägt die reduziert hallenden Chords samt musikalischer Peripherie im weiteren Verlauf sehr leichtfüssig über die Restlaufzeit. Auf der Flipside widmet sich dann Dean DeCosta als Remixer einer „Apparition“-Neuinterpretation, verleiht dem Track ein wenig mehr Druck durch bestimmteren Bassdrum-Einsatz und fordernd gefilterte Hallfahnen, orientiert sich jedoch nachwievor an der Prä-Primetime-Attitüde des Originals und liefert so eine Variation für die zweite Phase des WarmUp. Gute
7 / 10  Points

Samstag, 14. Juni 2014

Corvin Dalek - I'm A Dalek [Flesh Promo]

Corvin Dalek, der Protagonist und Vorreiter der Wet & Hard-Bewegung, präsentiert mit "I'm A Dalek"  nun sein Debut-Album auf  Flesh. Aufgebaut und komplett wie ein in-one-go-DJ-Mix produziert, enthüllt Mr. Dalek die dunklen Abgründe seines Inneren und lässt mit seinen sexuellen Fantasien kein Auge trocken. Musikalisch bewegt sich der komplette Longplayer wie gewohnt zwischen treibendem, dunklen TechHouse und UK-orientierter Progressive Trance mit perkussivem Einschlag. Straightes Dancefloor-Futter also, das nicht eine Minute Verschnaufpause erlaubt...

Originalveröffentlichung 13.12.2003 via nitestylez.de v1.0
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Donnerstag, 5. Juni 2014

Positive Divide - Inside Up EP [Head Kicks Records 003 Promo]

Bereits im Dezember erschienen erreichte die Promo der dritten Head Kicks Records-Veröffentlichung die redaktionellen Räumlichkeiten mit einiger Verspätung, schreit aber dank ihres fordernden Hardbag House-Appeals nahezu nach einer nachträglichen Besprechung. Eine derart stampfende und gleichzeitig in schillernden Farben glitzernde Houseinterpretation wie die des inselbritischen Produzenten Steve Lee a.k.a. Positive Divide ist dem Rezensenten an dieser Stelle lang nicht mehr begegnet und wäre dieser Tage wohl aus deutschen Landen kaum denkbar. Dabei kann offensive Feierei und „Gude Laune“ in dieser Form verdammt viel Spaß machen. Daher gibt’s dicke
9 / 10 Points

Mittwoch, 28. Mai 2014

[Alphacut 002 Promo]

Leipzig ist die Heimat des Labels Alphacut, das es sich unter der Führung von DJ und Produzent LXC zur Aufgabe gemacht hat, Drum'n'Bass / DarkJungle in Deutschland durch Förderung neuer Talente auf das nächste Level zu heben. Auf der A-Seite kooperiert Labelhead LXC mit dem in Thüringen beheimateten New Talent MZE - Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist eine Fusion aus intelligent steppenden Beats und Full Impact-Ravesignals, die auf zukunftsorientierten Dancefloors ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Auch Hi-Lar besinnt sich mit seinem Track "Prod 55" auf steppende Beatstrukturen mit abstraktem Einschlag, die mit "Mental" Sounds konterkariert werden. Ein Track für Menschen, die gern zu alten Photek- oder Source Direct-Scheiben tanzen. Schlussendlich liefert auch HP Stonji einen Beitrag zur Alphacut 002 ab und ergeht sich dabei weitab von jeglicher Tanzorientierung in einem elektroid-minimalen Entwurf von hochkomprimiertem Drill'n'Bass. Braindance für Spulwürmer..

Originalveröffentlichung 22.11.2003 via nitestylez.de v1.0
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Samstag, 24. Mai 2014

Various Artists - Song Of The Silent Land [Constellation Records]

1996 in Montreal gegründet, um der dortigen Punk- / Experimentalmusik-Szene Heimat und Plattform zugleich zu sein, ist Constellation Records mittlerweile das Zuhause so unterschiedlicher Projekte wie Silver Mt. Zion, Black Ox Orkestar, Godspeed You! Black Emperor, Elisabeth Anka Vajagic, Polmo Polpo und vieler anderer, die hier jeweils einen Beitrag zur zweiten Compilation der Labelgeschichte beisteuern. Das musikalische spektrum bewegt sich hier von totaler Melancholie mit irgendwie geartetem Folk-Einschlag über PostRock-affine Sounds bis hin zu noisigen Gitarren-Feedback-Wänden mit freier struktur, die den Konsumenten extrem fordern, aber dennoch nie wirklich anstrengend oder unangenehm werden. Diese Vielfalt ist es, die nicht nur Constellation Records an sich auszeichnet, sondern auch "Song Of The Silent Land" für Nicht-spezialisten interessant macht... Herausragend und unbedingte Anspieltips: Elizabeth Anka Vajagic - "The Sky Lay Still"; Black Ox Orkestar - "Toyte Goyes In Shineln".

Originalveröffentlichung 17.08.2004 via nitestylez.de v1.0
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Samstag, 17. Mai 2014

Iron Curtis & Leaves pres. SMPL - Hello Ada! [Black Key Records 008 Promo]

Dem Horizont entgegen in Richtung DeepHouse mit verwaschener, leicht daddeliger Attitüde, analogen Strings und rohen, unbearbeiteten Claps und Rimshots spult sich das „Hello Ada!“-Original über eine von Gesamtlaufzeit von fast 450 Sekunden, verliert sich aber final zu oft in verjazzten Ansätzen und kurz aufblitzenden Ideen, um vollends zu überzeugen. Statt dessen bleibt das Original im fortgeschrittenen WarmUp stecken, versetzt die Hüften dank scharfer HiHats in Bewegungsbereitschaft, kann aber mangels final ausformulierter Sequenzen nicht voll überzeugen. Besser dagegen dann die „Youandewan Version“, die sich konsequent auf analoge Deepness konzentriert und auf den Tanzflächen von rotplüschigen Mikroclubs für die nötige Herzenswärme sorgt, hier allerdings auch nicht über gewohnte Standards hinausgelangt.
6 / 10 Points

Samstag, 10. Mai 2014

Electro Atomu - Four Cubes In A Room [Farbe 1]

Mit "Four Cubes In A Room" legt der umtriebige Kölner Produzent Electro Atomu, der unter anderem zusammen mit FM Einheit Projekte verfolgt, sein erstes Album vor, welches - schon rein stilistisch betrachtet - vor einigen Jahren perfekt trotz vorhandener Downbeat-Referenzen in die Plattenkiste jedes Ambient-DJ's gepasst hätte. Vorhandene Unschärfe im Sound, viele Frickeleien in den organisch klingenden Beats, immer wieder weite Hallräume und trotzdem groovy - so locken die kurzen, zuweilen skizzenhaft anmutenden Tracks mutiges und bewegungskoordiniertes Volk auf die Tanzfläche und lassen die eine oder andere Referenz an das Werk der mittlerweile scheinbar verschwundenen Computerjockeys erahnen. Fein.
 
Originalveröffentlichung 13.12.2003 via nitestylez.de v1.0
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Freitag, 2. Mai 2014

Kris Wadsworth - Uranus 333 [KW333 Whitelabel Promo]

Mit diesem handbestempelten, informationslosen Whitelabel geht Kris Wadsworth' limitierte „Uranus“-Reihe in die dritte Fortsetzung und beschert vor allem Liebhabern dunkel dräuender, dumpf knorrend minimalistischer Technotöne in feuchten, zu semilegalen Veranstaltungsorten umfunktionierten Kellern eine funktionale Abfahrt, der es trotz technischer Konsequenz nicht an Humor und vor allem Phonk mangelt, der sich auf der B-Seite dieser 180Gramm-Vinylscheibe sogar überraschend an Garage-erprobten Vocalsamples bedient. Dicke
8 / 10 Points

Montag, 21. April 2014

Electric Kettle - Faster Ceremony & Ultra Discipline [Hurry Up Limited]

Positive Breakcore - ja gibt's denn das? Scheinbar schon, denn Electric Kettle swingt auf seinem Mini-Album "Faster Ceremony And Ultra Discipline" auf dem Peace Off-Sublabel Hurry Up Limited recht gutgelaunt und immer mit Tongue-In-Cheek durch insgesamt neun Tracks, die der normale Musikkonsument wohl eher als unkoordinierten Lärm denn als Musik definieren würde. Doch täuscht dies, vielmehr verstecken sich hier neben gesunder Härte eine Menge verspielter Beat-Tricksereien und liebevoll zusammengesuchte Samples, die den Beweis dafür antreten, das Humor auch im Breakcore durchaus angebracht ist. Watch out for dis one.

Originalveröffentlichung 16.02.2003 via nitestylez.de v1.0
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Donnerstag, 17. April 2014

Fumiya Tanaka - Dark Pad [Perlon 098 Whitelabel Promo]

Der japanische Produzent Fumiya Tanaka gilt vielen nicht ohne Grund als asiatischer Grossmeister des trockenen, funktionalen Minimalismus und meldet sich dieser Tage mit seinem zweiten Release auf dem eben jenem Sound zugeneigten Label Perlon zurück. Vier vollkommen unaufgeregte Tracks auf Doppelvinyl, getragen von ihrer epischen Laufzeit und den damit einhergehenden Mikroverschiebungen, musikalisch niemandem verpflichtet ausser dem Groove und geeignet für all diejenigen, die sich im Club der Wahl gern von den Zwängen der üblichen Zeitwahrnehmung befreien lassen. Auf den Seiten A bis C findet sich der Soundtrack für endlose Afterhours während sich mit „Thank You“ auf der abschliessenden D-Seite noch eine Prise jazziger Phonk versteckt hält.
7 / 10 Points

Donnerstag, 10. April 2014

Thu20 - Live In Groningen [Stichting Mixer]

Thu20 ist das lose Kooperationsprojekt der Experimentalmusiker Roel Meelkop, Peter Duimelinks, Sjac Van Bussel und Ios Smolders, die sich in unregelmässigen Abständen in dieser Formation zu Wort oder besser zu Klang melden, um sich der elektroakustischen Klangforschung zu widmen. Hier präsentieren sie auf dem dieser Tage umtriebigen Label Stichting Mixer eine editierte Live-Fassung ihres Konzertes beim Casa Electronica-Festival in Groningen / Holland. Sehr abwechslungsreich, immer am Rand des Konkreten vorbei [Was war das noch? Schon vorbei.] arbeiten sie sie sich scheinbar frei an einer losen Variation von Klängen ab, die zum Teil massiv auf den Hörer einstürzen, dann auch wieder fein ziseliert säuseln und immer ein Gefühl des Bekannten hinterlassen. Fragmente einer Welt, die zwar existiert im Realen, dann doch wieder durch ihren Zerfall in Mikrosekunden, in minimale hervorspringende Soundfetzen irreal, schemenhaft wird und dadurch den Konsumenten in eine nicht-geahnte innere Unruhe versetzt. 

Originalveröffentlichung 10.01.2003 via nitestylez.de v1.0
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Freitag, 4. April 2014

Teledubgnosis - Magnetic Learning Center [Word Sound]

Das New Yorker Illbient-Dub-Mutant HipHop-Imprint Word Sound präsentiert sich in 2003 - nach längerer Phase des Schweigens - wieder äusserst umtriebig und schickt mit Teledubgnosis ein neues Projekt ins Rennen, das mit seinem ersten Release vollauf zu überzeugen weiss. Aufbauend auf tief-frequenten, aber immer äusserst organischen Bassrides schichten die Protagonisten des Projekts - namentlich Ted Parsons, Jason Wolford und Tony Maimone - eine Melange aus Roots-orientierten Riddims, spooky Noises und sporadisch zischenden Radio- oder Scanner-Samples, gespickt mit diversen orientalisch anmutenden Sounds. Wie immer bei Word Sound-Releases klingt das extrem spannend, teils düster und paranoid und ist sicherlich nicht unbedingt das geeignete Futter für zartbesaitete Gemüter. Alle anderen jedoch dürfen die vorliegende CD getrost in ihren Plattenschrank stellen. Nice.

Originalveröffentlichung 08.05.2003 via nitestylez.de v1.0
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Freitag, 28. März 2014

Various Artists - Raw It [W-EE 001 Promo]

Das frischgeborene Label W-EE Records startet seine Reise in und durch die Clubs mit einem Artist-Quadrupelpack und vier Tracks aus der Feder von Max J, Dwntempo, Myles Serge und Whim-ee, die hier mit solidem Stoff das weite Feld zwischen pumpendem Slowhouse und zurückgenommenen MicroHouse bearbeiten und vor allem in letztgenanntem Genre einen ausgeprägten Hang zum Minimalismus beweisen. Schade nur, dass das Mastering der Einzeltracks beim Umschnitt nicht aufeinander abgestimmt wurde und vor allem die B-Seite in Sachen Druck und Lautstärke rein gar nichts kann. Vom rein musikalischen Aspekt wäre mehr drin gewesen als
5 / 10 Points

Montag, 24. März 2014

Telescope - So Bad [Combination Records]

Ganz niedlich fängt er an, der Dub Mix von Telescope's "So Bad" auf Combination Records. Ein bisschen minimaler House mit netter Frauenstimme und dann... kommt das Break und mit ihm der der Big Bad Bass, wie es in der Drum'n'Bass-Welt zuweilen heisst. Dieser hebt in seiner dunklen Schönheit den Track auf ein neues, unerwartetes Level und lässt ihn dadurch zu einem Favoriten für die club-orientierte Dauerrotation werden. Auch der Michael Mayer-Remix auf der Flipside orientiert sich am Bassthema des Originals und kann so Einiges. Einzig der softe Radioedit ist ein wenig schwach auf der Brust und wird einfach unter "ferner liefen" verbucht. Bis auf Letztgenannten - Tip.

Originalveröffentlichung 28.04.2003 via nitestylez.de v1.0
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Donnerstag, 20. März 2014

Krumble - The Discobreaker [Damage 004 Testpress]

Das französische Peace Off-Sublabel Damage kommt mit seiner vierten Veröffentlichung an den Start und wird bei gewöhnlichen Drum'n'Bass-Headz wieder eine Diskussion darüber auslösen, ob der von ihm präsentierte Sound denn nun wirklich Drum'n'Bass sei oder nicht. Wir definieren das als DarkJungle und freuen uns über zwei im wahrsten Sinne des wortes prügelharte Tracks mit massivsten Basslines, erkennbaren Jungle-Einflüssen und zerhackten Amenbreaks, die der Dancefloor-Crowd mit Sicherheit verwrungene Knochen bescheren werden, für Fans des Genres jedoch als akustischer Orgasmus durchgehen. Als Bonus gibts auf B2 noch ein mutiertes Stück Wrecked Instrumental HipHop, das als kleine Pause zwischendurch der Crowd kein Verschnaufen gönnt.

Originalveröffentlichung 29.05.2003 via nitestylez.de v1.0
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Donnerstag, 13. März 2014

Patryk Molinari - Addicted To The Vibe [Ritter Butzke Studio 002]

Patryk Molinari bestreitet die zweite Veröffentlichung des clubassoziierten Berliner Labels Ritter Butzke Studio und legt mit der A-Seite „Addicted“ ein angenehm veträumtes Blueprint in Sachen vocalgetragenem ClubHouse vor, das nicht nur vor Hormonen sondern auch vor 90er-Attitüde nur so sprüht. Auf der Flipside findet sich mit „Neon Vibe“ eine pumpende DeepHouse-Nummer mit ebenso hormonschwangeren Vocals und kleinen Melodiespielereien, die sich perfekt in den zwingenden Groove der reduzierten Percussions einpassen, während der Remix aus der Feder von Kotelett & Zadak ebenso funktional, wenn auch mit dunklerer Grundnote, den Floor zu später Stunde in Schwingung versetzt. Nice.
8/10 Points

Samstag, 8. März 2014

Märtini Brös - Hot [Poker Flat Recordings]

Die Märtini Brös mit ihrer besten - weil reduziertesten - Single seit langem. Basierend auf einigen wenigen psychotisch klingenden Vocaleinsätzen liefern uns DJ Cle und Mike Vamp hier Minimalismus par excellance. Claps und Bassdrum treffen auf ein kurzes Discolick und eine abgrundtief schiebende Bassline, drumrum noch ein paar Clicks, Bleeps und hypnotische Streicher gebaut und fertig ist die Nummer. Sehr schöne Abkehr vom Pop-Gewand und ausgestattet mit einem empfehlenswerten Remix der Detroit Grand Pubahs, der in jedes GhettoTech-Set gehört.

Originalveröffentlichung 17.05.2003 via nitestylez.de v1.0
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Freitag, 7. März 2014

Kartagon - Natural Instincts [Strange Ways]

FuturePop steht irgendwo auf dem Waschzettel zum Debutrelease des Projektes Kartagon aus der Feder von Thomas Daverio und Johannes Barth, beide vor Jahren verantwortlich für die Elektro-/ Darkwave-Formation "No Panic On The Titanic". Nach Ansicht des Rezensenten eine recht treffende Formulierung, gerät das Album doch für reine Waver ein wenig zu soft, während sich SynthPop-Freunde zuweilen über die Härte und Tanzbarkeit der angeschlagenen Töne wundern dürften. Doch genau diese Verortung zwischen den Stühlen eröffnet ein Crossover-Potential nicht nur in den genannten artverwandten Genres, sondern dürfte auch auch so manchen Anhänger der technoid orientierten Elektronik auf seine Seite ziehen, der im Rahmen des 80ies-Revival und des ElektroTechnoPop-Potentials a la Sono, Void, Fischerspooner etc. gefallen an Vocals gefunden hat. Eine Maxi mit Remixen der genannten Protagonisten nachschieben und fertig ist der Erfolg auf allen Linien... 

Originalveröffentlichung 09.05.2003 via nitestylez.de v1.0
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Sonntag, 2. März 2014

Elvis vs. Junkie XL - A Little Less Conversation [RCA]

Jaja, das kommt davon, wenn Mensch zuviel redet. Anlässlich des 30ten Todestages des King of Rock'n'Roll haben sich die Jungs von Junkie XL die Köpfe wohl ein wenig zu lange heissgeredet, um sich zur Abkühlung in ihr Studio zu setzen und ihren Tribute-Beitrag zum allgemeinen Elvis-Trara in 2002 zu leisten. Leider will niemand im elektronischen Kontext die Stimme von Elvis wirklich im BigBeat-Kontext hören, nur scheint diese Erkenntnis im Rahmen der allgemeinen Aufgeregtheit vollkommen untergegangen zu sein. Wie haben es Ilsa Gold einmal so schön formuliert: Gequirlte Scheisse.

Originalveröffentlichung 24.08.2002 via nitestylez.de v1.0
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